Leonardo und die Mathematik
Neu in der Ausstellung „Leonardo da Vinci zu Besuch in Heidenheim“ ist nicht nur das vom Universalgenie illustrierte Mathematikbuch von Luca Pacioli, sondern auch spannende Aufgaben und mathematische Erkenntnisse von Leonardo da Vinci.
Mathematik ist wohl für viele Schülerinnen und Schüler nicht gerade das Lieblingsfach, so war dies auch bei Leonardo da Vinci, dem Universalgenie. Einige Wissenschaftler attestieren ihm, dass er große Schwierigkeiten mit der Algebra hatte. So rechnete er zum Beispiel:"25 kleine Hefte, 2 größere Hefte, 16 noch größere Hefte, 6 in Velinleder gebundene Hefte, ein in grünes Wildleder gebundenes Heft - zusammen 48.".
Erst Leonardos Freundschaft zum berühmten Mathematiker Luca Pacioli brachte seine Begeisterung zur Mathematik. Allerdings muss man anmerken, dass Mathematik zu seiner Zeit vornehmlich aus Geometrie und Proportionslehre bestand.
Die Sonderausstellung “Leonardo und die Mathematik” stellt einige Aspekte der mathematischen Arbeiten Leonardos vor. Vom mathematischen Versager, über die Inspiration Paciolis, zum begeisterten Universalgenie gibt Leonardo den Schülern Mut, deren Begabungen nicht in der Mathematik anzusiedeln ist. Die Quelle Leonardos Begeisterung war der Reiz, mit dem berühmtesten Mathematiker seiner Zeit Pacioli zusammen zu arbeiten und ihm sein Buch: „Die göttliche Proportion“ (De divina proportione) mit phantastischen, dreidimensionalen Zeichnungen zu illustrieren. Ein Nachdruck dieses Werkes ist in der Ausstellung „Leonardo zu Besuch in Heidenheim“ ab Dienstag, den 08. Juli 2008 zu bewundern, ebenso eine Folge der Illustrationen Leonardos. *Die Einführung in „Leonardo und die Mathematik“ findet am 8. Juli um 17.00 Uhr statt.
* PACIOLI,L.,
Eins von 40 römisch numerierten Exemplaren (Gesamtauflage 240) des außergewöhnlich aufwendig hergestellten Neudrucks, der dem 1956 in der Officina Bodoni publizierten Band vom Schuber bis hin zum verwendeten Magnani-Büttenpapier perfekt nachgebildet ist.
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